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Wall Street lässt nach jüngster Rally etwas Federn

New York Nach der jüngsten Euphorie hat die Wall Street zum Wochenbeginn leicht schwächer geschlossen.

Im Anschluss an die Kurszuwächse der vergangenen Woche im Zuge der dritten Geldspritze der US-Notenbank für die amerikanische Wirtschaft strichen Anleger nun zunächst Gewinne ein. Zudem lastete ein niedrigerer Ölpreis auf Energiewerten. Begrenzt wurden die Verluste durch Kursgewinne von Apple. Das neue iPhone 5 ist offenbar heiss begehrt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging am Montag mit einem Minus von 0,3 Prozent bei 13'553 Punkten aus dem Handel. Auch der breiter gefasste S&P-500-Index, der Ende vergangener Woche den höchsten Stand seit fast fünf Jahren erreicht hatte, gab 0,3 Prozent auf 1461 Punkte nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq sank 0,2 Prozent auf 3178 Punkte. Zudem machte sich Enttäuschung über Daten zur US-Konjunktur breit. Der Index für das Verarbeitende Gewerbe im wichtigen Bundesstaat New York sank im September auf den niedrigsten Stand seit fast dreieinhalb Jahren. Der Index betrug minus 10,41 nach minus 5,85 Punkten im August. Apple-Aktie mit neuem Rekord Bei den Einzelwerten zog die Apple-Aktie wieder einmal die Aufmerksamkeit auf sich. Sie stieg um 1,3 Prozent auf 699,78 Dollar - ein neues Rekordhoch. Unmittelbar nach Börsenschluss kletterte das Papier erstmals auf über 700 Dollar. Die wertvollste Aktiengesellschaft der Welt hatte mitgeteilt, dass für ihr neues iPhone 5 in den ersten 24 Stunden mehr als zwei Millionen Vorbestellungen eingegangen seien. Das sind mehr Geräte als zunächst auf Lager sind. Zu den grössten Verlierern gehörten dagegen Bank-Aktien. Sie hatten nach den Fed-Ankündigungen letzte Woche deutlich zugelegt. Am Montag gaben die Anteilsscheine der Bank of America 2,6 Prozent nach. Der S&P-Finanzindex fiel um ein Prozent. Im Fokus standen auch Energiewerte. Sie liessen aufgrund des billigeren Ölpreises Federn. Der S&P-Energie-Index gab 0,7 Prozent nach. Exxon-Mobil-Anteilsscheine wurden 0,4 Prozent billiger. Die Papiere von General Motors sackten um 1,4 Prozent ab. Das US- Finanzministerium will sich einem Bericht des «Wall Street Journal» zufolge derzeit nicht von seinem rund 27-prozentigen Anteil an der Opel-Mutter trennen.

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