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Wall Street erholt sich vor EU-Gipfel leicht

New York Nach den Kursverlusten im Zuge aufflammender Euro-Sorgen haben die US-Börsen am Dienstag wieder Tritt gefasst.

Der Optimismus blieb in einem unruhigen Handel allerdings gedämpft, vor allem weil Spanien Investoren immer höhere Zinsen für frisches Geld bieten muss. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zum Handelsende mit einem Plus von 0,3 Prozent bei 12'534 Punkten. Das Leitbarometer pendelte im Handelsverlauf zwischen 12'452 und 12'576 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500-Index schloss bei knapp 1320 Punkten, ein Aufschlag von 0,5 Prozent. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,6 Prozent und ging mit 2854 Punkten aus dem Handel. Schwächere Konjunkturdaten belasteten den Handel und hielten die Zuwächse in Grenzen. Die Stimmung der US-Konsumenten trübte sich im Juni stärker als erwartet ein. Das Barometer für das Konsumentenvertrauen sank auf 62,0 Punkte von revidiert 64,4 Zählern im Mai, wie das Forschungsinstitut Conference Board mitteilte. Damit ist der Index den vierten Monat in Folge gefallen. Es zeigt den niedrigsten Wert seit Januar an. Allerdings stiegen die Preise für Einfamilienhäuser nach dem viel beachteten Index von Standard & Poor's/Case-Shiller den dritten Monat in Folge. Auch die Detailhändler-Ketten verbuchten ein weiteres Umsatzplus von rund zwei Prozent für die vergangene Woche, so dass der Juni für sie ein guter Monat werden dürfte.

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