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Von der Ölplattform zum Mascara-Dispenser

Bisher vor allem fürs grobe Business bekannt, legt der Industriekonzern Sulzer den Fokus etwas anders. Er kauft eine Firma, die die Kosmetikbranche beliefert.

Eintritt in die Kosmetikbranche: Industriekonzern Sulzer kauft deutschen Mascara-Abfüller.
Eintritt in die Kosmetikbranche: Industriekonzern Sulzer kauft deutschen Mascara-Abfüller.
Lucy Nicholson, Reuters

Sulzer ist fürs grobe Geschäft bekannt. Der Grossteil des Umsatzes macht der Winterthurer Traditionskonzern mit Pumpen, Kompressoren, Turbinen und Motoren, die dabei helfen, Öl, Gas und Wasser zu fördern oder zu transportieren.

Das Geschäft ist sehr zyklisch, läuft mal gut, mal schlecht – aktuell sehr schlecht, weil der Ölpreis tief ist und Sulzer-Kunden wie Shell oder BP sich mit Investitionen zurückhalten. Der neue Chef Grégoire Poux-Guillaume, seit Ende 2015 im Amt, war denn auch vor allem mit einem beschäftigt: die Kosten zu senken. Hiesige Produktionsstandorte wurden geschlossen und verkleinert, am Hauptsitz Stellen abgebaut. Jüngst verlegte er IT-Jobs von Winterthur in Billiglohnländer.

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