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Vertrag über Ausbau des Glasfasernetz auch in Zürich unter Dach

Die Swisscom hat sich nun auch mit der Stadt Zürich auf einen neuen Kooperationsvertrag zum Ausbau des Glasfasernetzes geeinigt.

Notwendig wurde der neue Vertrag nach Einwänden der Eidg. Wettbewerbskommission (Weko). Sich bereits auf Vertragsanpassungen geeinigt hat sich die Swisscom in den Städten Basel, Bern und Luzern. Mit den Kooperationen wird verhindert, dass der Telekomkonzern und die Elektrizitätswerke der Städte parallel je ein eigenes Glasfasernetz bauen. Am bisherigen Vertrag hat die Weko unter anderem die so genannte Layer-1-Exklusivität bemängelt. Diese wurde nun gestrichen. Swisscom und das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) werden damit zu Konkurrenten, weil nun beide Unternehmen unbeleuchtete Glasfasern an andere Telekomunternehmen vermieten können. Präzisiert wurde schliesslich auch der von der Weko kritisierte Mechanismus über die Ausgleichszahlungen. Solche fallen an, wenn einer der Partner höhere Marktanteile erzielt als geplant. In Zürich soll nun bis 2019 ein flächendeckendes Netz gebaut werden. Das ewz erschliesst dabei rund 75 Prozent der Stadt, Swisscom rund 25 Prozent. Swisscom investiert dafür rund 300 Millionen Franken, für den städtischen Anteil beantragt die Zürcher Stadtregierung dem Parlament einen Kredit in Höhe von 400 Millionen Franken. Bereits vor fünf Jahren hatte das Stimmvolk einen Rahmenkredit über 200 Millionen Fr. gutgeheissen.

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