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Verband der grafischen Industrie beklagt zu hohe Papierpreise

Der Unternehmerverband der grafischen Industrie Viscom ist aufgebracht.

Zu hohe Papierpreise würden die Schweizer Druckindustrie gefährden, schreibt er am Mittwoch in einem Communiqué. Der Verband gelangt nun an die Wettbewerbskommission. Verschiedene Stichproben, Preisanfragen und Quervergleiche von Viscom hätten ergeben, dass die Marktpreise für grafische Papiere in der Schweiz bis zu 30 Prozent höher lägen als im benachbarten Ausland. Produktivitätssteigerungen, Innovationen sowie multimedialen Dienstleistungsangeboten würden durch die überrissenen Preise der Nährboden entzogen, erzürnt sich Viscom. Der Verband will deshalb von der Schweizer Wettbewerbskommission (Weko) Antworten. Unter anderem will Viscom wissen, warum solche Preisdiskrepanzen für Papier auf dem Schweizer Beschaffungsmarkt bestehen, warum Währungsgewinne vom Handel nicht an die grafische Industrie weitergegeben und warum Parallelimporte unterbunden werden. Viscom ist überzeugt, dass die Wettbewerbsfähigkeit der grafischen Industrie mit europäischen Beschaffungspreisen für grafisches Papier gestärkt würde. Die Weko bestätigt, dass vergangene Woche eine Anzeige in diesem Zusammenhang eingegangen ist. Derzeit sei die Weko daran zu analysieren, ob sich die Eröffnung eines Verfahrens aufdrängt, sagte eine Sprecherin am Mittwoch.

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