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US-Kartellamt einigt sich mit Intel in Wettbewerbsverfahren

New York Die US-Kartellbehörde FTC hat sich nach eigenen Angaben mit dem Chiphersteller Intel geeinigt, gegen den sie im Dezember Klage wegen des Verdachts auf Missbrauch seiner marktbeherrschenden Stellung eingereicht hatte.

Das teilte die FTC am Dienstagabend (Ortszeit) mit; am Mittwoch sollten auf einer Pressekonferenz (16.00 Uhr MESZ) die Einzelheiten der Vereinbarung erläutert werden. Im Dezember hatte die FTC Intel vorgeworfen, mehr als zehn Jahre lang versucht zu haben, Mitbewerber mit unfairen Methoden vom Markt zu verdrängt. Die von Intel angestrebte Monopolstellung schade dem Konsumenten. Laut FTC hatte Intel durch Drohungen und unfaire Preisgestaltung versucht, Exklusivverträge mit Hardware-Herstellern zu erzwingen, die Konkurrenz zu verdrängen und die Preise für Chips hochzutreiben. Mit dem Verfahren wollte die FTC eine gerichtliche Anordnung erwirken, die Intel derartige Praktiken untersagt. Gegen Intel liefen in der Vergangenheit mehrere Wettbewerbsverfahren - neben den USA auch in Asien. Im Mai vergangenen Jahres hatte die EU-Kommission das Unternehmen wegen Missbrauchs seiner marktbeherrschenden Stellung zu einer Rekordstrafe von gut einer Milliarde Euro verurteilt.

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