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US-Börsen im Minus - Warten auf EZB und Fed

New York Die US-Börsen haben sich vor den mit Spannung erwarteten Notenbank-Sitzungen dies- und jenseits des Atlantiks schwächer geschlossen.

Von der US-Notenbank Fed werden am Mittwoch Hinweise darauf erwartet, ob und wie sie die Wirtschaft erneut stützen wird. Die Europäische Zentralbank (EZB) folgt am Donnerstag. Der Dow-Jones-Index der 30 Standardwerte schloss am Dienstag 0,5 Prozent tiefer bei 13'008 Punkten. Im Verlauf pendelte er zwischen 13'006 und 13'082 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 verlor 0,4 Prozent auf 1379 Punkte. Der Technologieindex Nasdaq sank um 0,2 Prozent auf 2939 Zähler. Im Juli ergibt sich damit für den Dow ein Plus von einem Prozent, für den S&P von 1,3 und für die Nasdaq von 0,2 Prozent. Die Märkte setzen darauf, dass die EZB ihr seit Monaten ruhendes Programm zum Ankauf von Staatsanleihen reaktiviert, um Druck von den Euro-Schuldenstaaten zu nehmen. In der vergangenen Woche hatte die Ankündigung von EZB-Chef Mario Draghi, alles in seiner Macht Stehende für die Euro-Rettung tun zu wollen, die Börsen angetrieben. Für die USA gehen Experten davon aus, dass die Fed wohl noch still halten wird. Sie erwarten, dass Fed-Chef Ben Bernanke am Mittwochabend im Offenmarktausschuss den Leitzins bei rekordniedrigen Null bis 0,25 Prozent belassen und zunächst keine neue Konjunkturspritzen aufziehen wird. An der New York Stock Exchange wechselten rund 0,89 Milliarden Aktien den Besitzer. 1219 Werte legten zu, 1746 gaben nach und 117 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,79 Milliarden Aktien 1021 im Plus, 1463 im Minus und 123 unverändert.

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