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Zwei Güterzüge Braunkohle pro Woche für Holcim-Werk im Aargau

Der Schweizer Zementriese setzt in seinem Werk Siggenthal demnächst auf den schmutzigsten aller Energieträger. Warum tut Holcim das? Erklärungen aus der Konzernzentrale.

Die Zementherstellung bedarf grosser Energiemengen: Eines von drei Schweizer Holcim-Werken. (Untervaz/Archivbild)
Die Zementherstellung bedarf grosser Energiemengen: Eines von drei Schweizer Holcim-Werken. (Untervaz/Archivbild)
Keystone

Es war ein Eigenlob im Kreis der Familie: Urs Schwaller bezeichnete unlängst die Schweizer Zementindustrie als Musterbeispiel einer nachhaltigen Produktion. Seine Worte richtete der CVP-Ständerat an die Generalversammlung des Branchenverbandes Cemsuisse, den er präsidiert. In der Tat hat die Schweizer Zementindustrie als eine der energieintensiven Branchen in den letzten Jahren Anstrengungen unternommen, fossile Brennstoffe durch alternative zu ersetzen – zum Beispiel durch Altöl, Klärschlamm, Altpneus oder Kunststoffabfälle. So ist es ihr gelungen, die aus fossilen Brennstoffen stammenden CO2-Emissionen gegenüber 1990 um mehr als 50 Prozent zu reduzieren.

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