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«Wo saugt man täglich 10'000 Gäste ab?»

Der Chef der Bergbahnen in Zermatt, Christen Baumann, begegnet den ambitiösen Ausbauplänen in Andermatt und Sedrun mit Skepsis.

Herr Baumann, was bedeutet es für die Region Andermatt-Sedrun, wenn der schwedische Skigebiets-betreiber Skistar dort investiert? Es kommt ganz darauf an, welches Ziel das Unternehmen verfolgt. Wir haben erlebt, dass die französische Compagnie des Alpes in Saas-Fee und auf der Riederalp eingestiegen ist und beide Aktienpakete wieder verkauft hat. Ich würde es so sagen: Wenn die Schweden eine gut gefüllte Kasse haben, ist es für die Gebiete fantastisch. Wenn sie aber auf Rendite aus sind, kann es schwierig werden. Skistar ist bekannt als Firma, die Geld verdienen will. Die Schweden werden das Projekt genau studieren und – falls es die Wirtschaftlichkeit erfordert – das Angebot an Bahnen und Pisten reduzieren. Wie attraktiv das für Andermatt dann noch ist, bleibt offen.

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