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Wird Roger Federer jetzt zum Papst?

Der Tennisstar hat ein Tabu gebrochen und sich zum ersten Mal politisch geäussert. Mit dem richtigen Feingefühl darf er dies durchaus wiederholen.

MeinungAndreas Kunz

Er hat es tatsächlich getan. Völlig überraschend brachte Roger Federer seine Bewunderung für die Klimajugend um Greta Thunberg zum Ausdruck und stellte sich damit in aller Öffentlichkeit gegen die von der Bewegung heftig kritisierte Credit Suisse – einer seiner Hauptsponsoren –, mit der er «den Dialog nutzen» wolle.

Es ist in der Sportgeschichte wohl einmalig, dass ein globaler Superstar bei einem derart grossen und brisanten Politthema seinen Geldgeber provoziert. Tatsächlich muss man dazu schon die Aura eines Federer haben, und vielleicht muss es dabei auch um die Rettung der Erde gehen, dass solches überhaupt geschehen kann.

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