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Wird die UBS erneut Platzhirsch?

Laut Analystenschätzungen soll die UBS morgen zwar ebenfalls schlechter abschneiden als im Vorquartal. Doch danach soll die wieder auferstandene Grossbank die Credit Suisse deutlich übertreffen.

Haben die Analysten recht, lässt er mit seiner neuen Bank seine alte hinter sich: Oswald Grübel, CEO der UBS, Ex-CEO der Credit Suisse.
Haben die Analysten recht, lässt er mit seiner neuen Bank seine alte hinter sich: Oswald Grübel, CEO der UBS, Ex-CEO der Credit Suisse.
Keystone

Wenn die Analysten recht haben, wird die UBS morgen mit erfreulicheren Zahlen als die Lokalkonkurrentin Credit Suisse für das dritte Quartal des Jahres abschneiden. Das bezieht sich sowohl auf die absoluten Zahlen, wie auch auf deren Entwicklung. Während die Erträge und die Gewinne bei der Credit Suisse sowohl im Vergleich zum gleichen Vorjahresquartal wie auch zum Vorquartal zurückgegangen sind, haben beide Grössen bei der UBS im Vergleich zum gleichen Vorjahresquartal deutlich zugelegt. Gemäss dem Durchschnitt der 12 von Thomson Reuters befragten Analysten wird sich der Ertrag der UBS im dritten Quartal auf 7577,48 Millionen Franken belaufen, der Reingewinn auf 1198,90 Millionen Franken. Die Schätzung weicht kaum von jener der Agentur Bloomberg ab, wo 16 Analysten im Mittel (Median) einen Reingewinn von 1160 Millionen Franken erwarten. Zum Vergleich: Die Credit Suisse meldete letzte Woche einen Reingewinn von 609 Millionen Franken, im Vorjahresquartal lag dieser noch bei 2354 Millionen Franken. Wie die Aktien der UBS morgen auf die tatsächlichen Gewinnmeldungen reagieren werden, hängt davon ab, ob sie die Erwartungen der Analysten erfüllen, übertreffen oder enttäuschen. Im Fall der Credit Suisse lagen die tatsächlichen Zahlen deutlich tiefer, daher ist deren Aktie auch deutlich getaucht.

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