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«Wir können nicht mithalten»

Mit der Eröffnung des Bio-Supermarkts in Bern hat Thomas Vatter eine Pionier-Rolle übernommen. Im Interview erklärt er, weshalb er trotz Wachstum des Bio-Marktes sein Geschäft an bester Lage nun aufgeben muss.

Herr Vatter, weshalb müssen Sie den Bio-Supermarkt schliessen? Meine Frau und ich habe in diesem Bereich eine Pionier-Rolle übernommen und das Geschäft im Jahr 1992 eröffnet. Mittlerweile sind Bio-Produkte überall erhältlich. Wir spüren dies und stellen einen markanten Umsatz-Rückgang fest. Eine Rationalisierung ist deshalb nicht mehr möglich. Obwohl es uns sehr schwer fällt: Es ist an der Zeit, die Augen zu öffnen und zu erkennen, dass unsere Pionier-Rolle nun vorbei ist.

Haben Sie in den letzten Jahren eine Zunahme oder Abnahme des Bio-Markts festgestellt? Der Bio-Markt befindet sich weiterhin in einem Wachstum. Dies betrifft aber vor allem die Grossverteiler. Im Fachhandel ist die Zunahme stagniert oder gar rückläufig. Die Quartierläden in Bern sind dank Ihrem Kundenstamm resistenter als wir.

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