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Wie die Credit Suisse Topmanager Khan ausspionierte

Die Beschattungsaffäre kostet CS-Chef Tidjane Thiam die Stelle. Die Grossbank überschritt bei der Überwachung zahlreiche Grenzen, wie der Bericht zeigt.

Es ist nicht ohne weiteres erlaubt, Fotos von Personen zu machen ohne deren Einverständnis. Illustrationen: Kornel Stadler
Es ist nicht ohne weiteres erlaubt, Fotos von Personen zu machen ohne deren Einverständnis. Illustrationen: Kornel Stadler

Dieser Artikel erschien erstmals am 12. Januar 2020. Aus aktuellem Anlass publizieren wir ihn an dieser Stelle erneut.

Seit die Überwachung von Iqbal Khan aufgeflogen ist, diskutiert die Schweiz über die geheimdienstähnlichen Methoden, die bei der CS angewendet wurden. Die Bank wollte angeblich nur sicherstellen, dass der ehemalige Chef der Vermögensverwaltung keine Kunden oder Mitarbeiter abwirbt. CS-Präsident Urs Rohner nannte die Überwachung unverhältnismässig und entschuldigte sich dafür. CEO Tidjane Thiam, der nun gehen muss, sagte hingegen im Schweizer Fernsehen: «Es kommt in internationalen Firmen vor, dass man solche Überwachungen machen muss.» Was es eigentlich heisst, rund um die Uhr beschattet zu werden, blieb bis heute nebulös.

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