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Wettlauf um den schnellsten Weg zum Kunden

Amazon schickt Kuriere mit Velos und öffentlichen Verkehrsmitteln los, um Ware innert einer Stunde dem Besteller aushändigen zu können. Auch Schweizer Onlinehändler versuchen, ihre Lieferfristen zu verkürzen.

Jede Minute zählt: Velokurier in New York. Foto: Michael Falco («New York Times», Redux, Laif)
Jede Minute zählt: Velokurier in New York. Foto: Michael Falco («New York Times», Redux, Laif)

Wie schaffen die das? Als Amazon in den USA mit neuen Rekordzeiten bei der Auslieferung auftrumpfte, interessierte diese Frage brennend. Jetzt gibt es die Antwort dazu: Der Onlinegigant setzt auf die New Yorker U-Bahn, um in Manhattan binnen einer Stunde nach Bestellung die Ware den Kunden zustellen zu können. Laut Amazon-Kurieren, die mit Paketen in der Subway unterwegs gewesen seien, werde für die schnelle Zustellung in erster Linie auf dieses Verkehrsmittel zurückgegriffen, berichtete die «Financial Times». Sonst wäre es nicht möglich, die Lieferfrist einzuhalten. Die Kuriere sind, je nach Auftrag, aber auch zu Fuss und per Velo unterwegs, wie Amazon bestätigt. Autos kommen hingegen nur zum Einsatz, wenn es sich um ein sperriges Produkt handelt, etwa ein Fernsehgerät.

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