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Wenn die UBS schweigt, macht sich Paris bei Ex-Mitarbeitern schlau

Rund sechs Milliarden Franken könnte die Busse für die UBS in Frankreich betragen. Wie die französischen Untersuchungsrichter ermitteln und auf welche Zahlen sie kommen.

Die UBS könnte für ihre Frankreich-Geschäfte teuer bezahlen müssen: Filiale in Zürich.
Die UBS könnte für ihre Frankreich-Geschäfte teuer bezahlen müssen: Filiale in Zürich.
Alessandro Della Bella, Keystone

Die Summe der Kaution war schon ein Schock – 1,1 Milliarden Euro. Doch sie war nur ein Vorgeschmack auf das, was folgen könnte – nämlich eine Busse von 4,88 Milliarden Euro. Die UBS läuft Gefahr, ihr zweifelhaftes Geschäft in Frankreich teuer bezahlen zu müssen. Noch läuft kein Prozess. Noch läuft erst das Ermittlungsverfahren wegen illegaler Anwerbung von Kundschaft, Beihilfe zur Steuerhinterziehung und Geldwäsche zwischen 2004 und 2012. Noch stehen der Grossbank also auch etliche Rekursmöglichkeiten offen.

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