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Wenn die CS-Daten den Hunger der USA erst recht anregen

Die Credit Suisse möchte den Steuerstreit mit den USA möglichst rasch beenden. Die Abschleicherliste könnte allerdings neue Begehren in Washington wecken.

Will den Steuerstreit mit den USA möglichst schnell beenden: Credit-Suisse-Filiale in Basel.
Will den Steuerstreit mit den USA möglichst schnell beenden: Credit-Suisse-Filiale in Basel.
Gianluca Colla (Bloomberg)

Für Konzernchef Brady Dougan und seine Topcrew bei der Credit Suisse gibt es momentan wohl keinen sehnlicheren Wunsch, als den Steuerstreit mit den USA möglichst bis Ende Jahr vom Tisch zu haben. Das wäre das Ziel. Nachdem die Grossbank vom Bundesrat die Ausnahmegenehmigung für die Herausgabe einer Abschleicherliste (Leaver-Liste) an die US-Behörden bekommen hat, ist sie nun damit beschäftigt, die entsprechenden Daten zusammenzutragen. Ein Prozess, der Wochen, wenn nicht Monate dauern kann, wie von der Credit Suisse gestern am Rande ihrer Halbjahresmedienkonferenz gesagt wurde.

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