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Weniger Werbung für Regionalzeitungen der Tamedia

Im letzten Jahr gingen die Einnahmen der Mediengruppe Tamedia zurück. Nicht alle Bereiche waren gleichermassen betroffen. Unter dem Strich blieb dennoch ein Gewinn von 152 Millionen Franken.

Seit der Integration der Westschweizer Edipresse beträg der Umsatz über eine Milliarde Franken: Edipresse-Haus in Lausanne. (27. Mai 2012)
Seit der Integration der Westschweizer Edipresse beträg der Umsatz über eine Milliarde Franken: Edipresse-Haus in Lausanne. (27. Mai 2012)
Keystone

Der Medienkonzern Tamedia hat im vergangenen Geschäftsjahr weniger Gewinn erzielt. Das Unternehmen, zu dem auch das Newsnet mit den Internetauftritten von «Tages-Anzeiger», «Basler Zeitung», «Berner Zeitung» und «Der Bund» gehört, verdiente noch 152 Millionen Franken. Das sind 15 Prozent weniger als noch 2011.

Das Betriebsergebnis vor Steuern (Ebit) betrug 143 Millionen Franken, was einem Rückgang um 20,9 Prozent entspricht, wie Tamedia heute Donnerstag bekannt gab. Auch beim Umsatz musste der Konzern Einbussen hinnehmen. Der Betriebsertrag der Tamedia-Gruppe schrumpfte um 5,8 Prozent auf 1,052 Milliarden Franken.

Mit 11,6 Prozent besonders hoch war die Umsatzeinbusse im Bereich Print Regional, welcher durch rückläufige Print-Werbeeinnahmen geprägt gewesen seien, wie es von Seiten der Tamedia hiess. Durch Effizienzsteigerung ging das Betriebsergebnis (Ebitda) der Sparte, zu der alle Regionalzeitungen, der «Tages-Anzeiger» und die Druckereien gehören, allerdings nur wenig zurück.

Weniger Ertrag im Bereich Digital

Anders beim Geschäftsfeld Print National mit den Pendlerzeitungen, Wochenzeitungen und den Zeitschriften. Hier ging der Umsatz mit 6,3 Prozent verhältnismässig weniger stark zurück. Auf Stufe Ebitda verlor der Konzern allerdings über 15 Prozent.

Der Bereich Digital steigerte zwar den Umsatz leicht um 2,7 Prozent, die Profitabilität des Geschäftsbereichs liess jedoch deutlich nach. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen fiel um über 50 Prozent. Das Geschäftsfeld sei von einer enttäuschenden Display-Werbemarktentwicklung sowie einer zunehmenden Verlagerung der Nutzung hin zu mobilen Geräten geprägt gewesen, schreibt Tamedia.

SDA/rub

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