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Was das CS-Urteil für Bankkunden bedeutet

Stehen die Schweizer Banken vor einem Paradigmenwechsel? Nach dem CS-Urteil könnten bald weitere Kunden Auskunft über ihre persönlichen Bankdaten begehren. Die Anwälte reiben sich die Hände.

Credit Suisse wird vom Obergericht verpflichtet, Personendaten an Kunden herauszugeben. Das könnte ein Präzedenzfall für die granze Branche sein: Logo der Bank am Zürcher Paradeplatz.
Credit Suisse wird vom Obergericht verpflichtet, Personendaten an Kunden herauszugeben. Das könnte ein Präzedenzfall für die granze Branche sein: Logo der Bank am Zürcher Paradeplatz.
Keystone

Das Urteil könnte weitreichende Konsequenzen haben. Das Obergericht des Kantons Zürich hat entschieden: Die Credit Suisse (CS) muss «sämtliche bankinterne Personendaten» gegenüber den beiden Bankkunden offenlegen, ausser Notizen «zum persönlichen Gebrauch» oder Notizen, die lediglich der Gedächtnisstütze des Kundenberaters dienen. Zur Erinnerung: Vor zwei Jahren wollten sich zwei Kunden der Credit Suisse über jene Daten informieren, die die Bank über sie im Laufe der Kundenbeziehung angelegt hat. Mit ihrer Forderung sind sie bei der Bank zuerst abgeblitzt.

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