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Warum Trump sich auf die Flugzeugbauer eingeschossen hat

Der designierte US-Präsident erhöht den Druck auf Boeing und Lockheed. Er benützt die Rüstungsfirmen als Pfand seiner Aussenpolitik.

Veraltete Flotte: eine Boeing 747 der Iran Air (Archivbild). Foto: Hasan Sarbakhshian (Keystone)
Veraltete Flotte: eine Boeing 747 der Iran Air (Archivbild). Foto: Hasan Sarbakhshian (Keystone)

Nach Boeing und United Technologies nimmt Trump mit Lockheed Martin nun den dritten Rüstungskonzern ins Visier. Angriffsziel ist der Tarnkappenkampfjet F-35, ein wegen seiner Kosten und technischer Probleme seit Jahren umstrittenes Projekt. Obwohl Trump nichts Neues sagte, als er via Twitter die Kostenexplosion anprangerte, genügte das gestern, den Marktwert von Lockheed an der Börse um rund 3 Milliarden Dollar zu senken. Problematischer dürfte seine Opposition gegen den Verkauf von 80 Boeing-Maschinen an die staatliche Iran Air sein, untergräbt er so doch den Atomsperrvertrag von Präsident Obama.

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