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Wachstum trotz Krise: UBS optimistisch

Die Schweizer Wirtschaft wird im kommenden Jahr nach Ansicht der UBS um 1,0 Prozent wachsen - trotz der Gefahr einer weltweiten Rezession.

Als Stütze dürften sich der private Konsum und die Staatsausgaben erweisen.

Der Finanzsektor und stark exportorientierte Branchen wie die Maschinenindustrie dürften 2009 hingegen darben. Nachdem diese Branchen in den vergangenen Jahren wesentlich zum Wachstum in der Schweiz beigetragen hätten, würden sie 2009 wohl schrumpfen, sagte UBS-Ökonom Felix Brill am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.

Mit ihrer Wachstumsprognose zeigt sich die Grossbank UBS im Vergleich zu anderen Institutionen eher optimistisch. So haben am Mittwoch die Ökonomen der Zürcher Kantonalbank ihre Wachstumsprognose fürs 2009 auf von 1,2 Prozent auf 0,5 Prozent gesenkt.

Die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) geht seit letzter Woche für 2009 sogar nur noch von einem BIP-Wachstum von 0,3 Prozent aus, nachdem sie zuvor noch eine Steigerung um 1,8 Prozent erwartet hatte. Zum gleichen Schluss wie die UBS sind auch die Analysten der CS gekommen, die ebenfalls mit einem 1-Prozent-Wachstum rechnen.

Für das vierte Quartal des laufenden Jahres stehen dagegen die Zeichen noch etwas besser: Trotz Finanzkrise scheinen die Schweizer Unternehmen ihre Zuversicht noch nicht verloren, rechnen sie doch gemäss jüngster Konjunkturumfrage der UBS weiterhin mit steigenden Umsätzen. Ausserdem besteht auch weiterhin dei Absicht, Personal einzustellen.

Die UBS geht denn auch für das dritte Quartal 2008 im Vergleich zur Vorjahresperiode noch von einem Wachstum von 2,1 Prozent aus. Im vierten Quartal erwartet die Grossbank eine BIP-Steigerung um 1,3 Prozent.

SDA/pwy

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