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Vom Ärgernis zur Konkurrenz – Baselworld kämpft in der Luxusbranche

Die Messe Schweiz reagiert mit Druck auf die zunehmend aufkommenden Parallelmessen zur Baselworld.

Mit grossem Brimborium startet heute das Stelldichein der Uhren- und Schmuckhändler aus der ganzen Welt. Doch der Handel mit den Luxusgütern spielt sich längst nicht mehr nur in den Hallen der Messe ab. In den letzten Jahren entstanden immer mehr kleinere Parallelmessen. Für die Baselworld werden diese langsam, aber sicher vom Ärgernis zur Konkurrenz. Offiziell gibt man sich diplomatisch, schliesslich soll der schöne Schein keinen Kratzer abbekommen. Hinter den Kulissen aber tobt ein Kampf auf Biegen und Brechen um die Millionen aus dem Luxusgeschäft.

Ein Beispiel ist «The Diamond Show», welche dieses Jahr zum zweiten Mal in der Markthalle stattfindet. Diese wurde von einer Gruppe rund um Martin Rapaport, einem der wichtigsten Diamantenhändler der Welt, ins Leben gerufen. Über 70 Aussteller nehmen an der viertägigen Diamantenschau teil. Die Branche habe sich ausklinken wollen, weil die Baselworld zu teuer wurde und sich zu wenig lohnt, so ein Schweizer Diamantenhändler. Ausserdem sei die Baselworld sehr «Uhren-lastig».

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