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Viele Barrieren auf dem Weg zur Energiewende

Die SBB wollen aus der Atomenergie aussteigen und Strom sparen. Ein Käufer für ihre AKW-Beteiligung ist jedoch nicht in Sicht. Zudem wird der Stromverbrauch bis 2030 um 25 Prozent steigen.

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Die Energiewende beginnt im Kleinen. Bremst ein ICE mit Reisegeschwindigkeit ganz ab und beschleunigt wieder voll, kostet dies die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) 1000 Franken. Das Beispiel zeigt: Die SBB können Geld und Energie sparen, wenn sie Lokführer in intelligenter Fahrweise schulen und auf Innovation setzen, etwa auf elektrische Bremssysteme, welche die Bremsenergie ins Stromnetz zurückspeisen. Mehr als 400 Massnahmen dieser Art sind in Umsetzung oder zumindest beschlossen. Mit Folgen: 2013 konnten die SBB 73 GWh einsparen, letztes Jahr waren es 129. Der Gesamtverbrauch beträgt rund 2700 GWh, was dem Jahreskonsum von rund 700'000 Haushalten entspricht. Bis 2025 wollen die SBB ihre Strombilanz um 600 GWh entschlacken – ein «ehrgeiziges, aber erreichbares Ziel».

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