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Versicherte haben Visana-Billigkassen 
in Scharen verlassen

Die Sana 24 und die Vivacare haben über einen Viertel ihrer Kunden verloren – die Visana selbst konnte aber wachsen.

Visana-Chef Urs Roth: «Die Gesundheitskosten kennen grundsätzlich nur eine Richtung: nach oben.»
Visana-Chef Urs Roth: «Die Gesundheitskosten kennen grundsätzlich nur eine Richtung: nach oben.»
Keystone

«Die meisten Kunden kamen wegen der ­Prämie, und sie gingen auch wieder wegen der Prämie», sagt Visana-Konzernchef Urs Roth nüchtern. Die Zahlen sehen dramatisch aus: Per 1. Januar 2015 haben die beiden Krankenkassen Sana 24 und Vivacare je 27 Prozent ihrer Grundversicherungs-Kunden verloren.

Die beiden Visana-Töchter waren vor einigen Jahren mit einer Billigprämien-Strategie auf dem Markt aktiv. Der Bund hat die Schraube jedoch unterdessen angezogen – Kassen, die nach jungen, gesunden Kunden fischen, müssen immer mehr in den Ausgleichstopf der Schweizer Krankenkassen bezahlen. Dies hat viele Billigkassen dazu gezwungen, ihre Prämien anzuheben.

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