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Valora erfindet den Kiosk neu

Marktleader Valora baut bis Ende Jahr 100 Kioske in der Deutschschweiz und im Tessin um. Das neue Rezept: Päcklidienst, Badehosen, Sandwiches und Kreditkarten. Ob es hilft?

Marktleader: Die k kiosk-Kette, die mit über 1000 Filialen die Mehrheit der Kioske in der Schweiz betreibt, gehört zur Valora Holding AG.
Marktleader: Die k kiosk-Kette, die mit über 1000 Filialen die Mehrheit der Kioske in der Schweiz betreibt, gehört zur Valora Holding AG.
Martin Rütschi, Keystone

Allein in der Region Basel sollen 18 Kioske auf das neue Format getrimmt werden. 2014 werden im Rahmen des mehrjährigen Umbauzyklus weitere 100 Verkaufsstellen umgestellt.

Mit drei Firmenübernahmen baute der Handelskonzern zu Beginn der 90er-Jahre seine bereits komfortable Position im einheimischen Kiosk­geschäft massiv aus. Heute hält Valora einen Anteil von rund 60 Prozent am Markt in der Deutschschweiz und im Tessin (in der Westschweiz hingegen dominiert die noch traditionsreichere Naville-Kette). Von den heute gut 900 «k kiosk»-Verkaufsstellen wird rund ein Drittel auf Agenturbasis geführt. Die Kioske erwirtschafteten 2012 einen Nettoumsatz von gegen einer Milliarde Franken; bis auf wenige Ausnahmen dürften alle profitabel gearbeitet haben.

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