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US-Finanzminister Paulson will Managerlöhne stutzen

Die Banken sollen die geplanten Krisengelder aus der Staatskasse nur erhalten, wenn sie Gehaltsbegrenzungen akzeptieren.

Nach zunehmendem Druck aus Parlament und Bevölkerung hat Finanzminister Henry Paulson dies dem US-Kongress gestern zugesagt. Eine gewisse Begrenzung für die Gehälter von Firmenchefs müsse sicherlich in das Programm aufgenommen werden, so Paulson. Allerdings dürfe die Effektivität des Programms dadurch nicht untergraben werden.

Paulson war bislang gegen eine Begrenzung der Gehälter von Chief Executives. Er begründete seine Haltung damit, dass Unternehmen das Rettungspaket dann möglicherweise ablehnen und die Bemühungen zur Konsolidierung des Finanzsystems scheitern könnten.

In der umstrittenen Frage einer Beteiligung des Staates an Unternehmen, die an dem Programm teilnehmen, deutete der Finanzminister jedoch kein Entgegenkommen an. Paulson drängte erneut zu einer schnellen Einigung über das Rettungspaket. Drei bis vier Wochen seien eine zu lange Zeit angesichts der derzeitigen Situation auf den Märkten.

SDA/oku

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