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US-Börse: Verbot von Leerverkäufen verlängert

Wetten auf fallende Kurse sind bis zum Inkrafttreten des 700-Milliarden-Dollar-Rettungspakets weiterhin nicht erlaubt.

Gemäss der US-Börsenaufsicht SEC ist das Verbot von Leerverkäufen befristet bis zum dritten Tag nach Inkrafttreten des Rettungspaketes, spätestens aber bis zum 17. Oktober. Die SEC hatte die Leerverkäufe von Aktien von rund 830 Firmen am 19. September vorübergehend verboten. Dieses Verbot lief in der Nacht zum Donnerstag aus, konnte aber um maximal 30 Tage verlängert werden.

Bei Leerverkäufen (Englisch: «short sales») leihen sich Spekulanten ein Wertpapier für eine bestimmte Zeit und verkaufen es dann sofort weiter. Dann warten sie darauf, dass der Kurs fällt. Wenn das passiert, kaufen sie ein Papier derselben Art zurück, um es an den Verleiher zurückzugeben. Die Differenz im Kurs abzüglich der Leihgebühr bleibt als Gewinn. Bei Börsencrashs können solche Leerverkäufe den Abwärtstrend eines Papiers verstärken.

SDA/vin

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