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Ungarn erhält Nothilfe vom Währungsfonds

Der IWF unterstützt nach Island jetzt auch Ungarn. Im Gegenzug muss das Land seine Wirtschaft reformieren.

Das erklärte IWF-Direktor Dominique Strauss-Kahn am Wochenende in Washington. Die ungarische Währung Forint stabilisierte sich nach der Hilfszusage und legte heute Morgen leicht gegenüber dem Euro zu. Der Index der wichtigsten ungarischen Börsenwerte an der Budapester Börse verlor allerdings 10 Prozent. Der Handel mit Blue-Chip-Papieren wie der Ölgesellschaft MOL und der OTP Bank musste sogar wegen hoher Verluste zeitweise ausgesetzt werden.

Welche Summen bei dem Hilfspaket für Ungarn im Gespräch sind, ist noch unklar. Zunächst müssten noch Detailfragen ausgehandelt werden, hiess es. Ungarn hatte den IWF um Hilfe gebeten, nachdem der Forint in der Finanzkrise massiv an Wert verloren und der Handel mit ungarischen Staatsanleihen praktisch zum Erliegen gekommen war.

Einen ähnlichen Beistandskredit über 2 Milliarden Dollar hat der IWF bereits mit Island vereinbart.

AP/oku

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