Zum Hauptinhalt springen

Übernahmespekulationen treiben UBS-Aktie

An der Börse kursieren Gerüchte, die britische Grossbank HSBC könnte die UBS kaufen. Händler glauben allerdings nicht daran. Das UBS-Papier schiesst trotzdem in die Höhe.

Der Titel stieg am Donnerstagvormittag um mehr als vier Prozent bis auf 21.10 Franken. Eine UBS-Sprecherin erklärte, die Bank nehme zu Marktgerüchten und Spekulationen keine Stellung. Eine mit der Sachlage vertraute Person sagte in London zu Reuters, es gebe zwischen HSBC und UBS keine Gespräche über eine Übernahme.

Ein Zürcher Händler sagte, wenn solche Übernahmespekulationen im Markt herumgeboten würden, sei es oft Zeit, aus einer Aktie erst einmal auszusteigen. Die Urheber seien oft bestrebt, den Kurs einer fundamental zunächst ausgereizten Aktie noch einmal ein bisschen nach oben zu treiben.

Wette auf Rettungsplan

Andere Marktteilnehmer führten den Kursanstieg der UBS-Aktie auf Käufe von Anlegern zurück, die darauf setzen, dass das 700-Milliarden-Rettungspaket der US-Regierung den Kongress rasch passiert und auch UBS kräftig davon profitieren kann.

SDA/cpm

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch