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UBS-Spitze streitet über Sparkurs

Konzernchef Sergio Ermotti habe seine Macht noch nicht konsolidiert, sagen Insider. Grabenkämpfe seien die Folge.

Machtkämpfe in der Chefetage: Sergio Ermotti, CEO der UBS.
Machtkämpfe in der Chefetage: Sergio Ermotti, CEO der UBS.
Keystone

Machtkämpfe im UBS-Topmanagement erschweren es Konzernchef Sergio Ermotti laut Insidern, einen verschärften Sparkurs durchzusetzen – insbesondere im Investmentbanking. Bankkreisen zufolge könnte die UBS vor einem Abbau von weit mehr als den bisher angekündigten 3500 Stellen stehen. Vor diesem Schritt bemüht sich Ermotti offenbar, die Führungsmannschaft hinter sich zu scharen. «Ermotti hat seine Macht noch nicht konsolidiert, und er ist von seinem Naturell her viel mehr auf Kooperation ausgerichtet, als dies bei seinem Vorgänger Oswald Grübel der Fall war. Das hat zwangsläufig zu internen Grabenkämpfen geführt», sagt ein Spitzenbanker der UBS.

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