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UBS-Kunden ziehen Geld ab

Im zweiten Halbjahr setzt sich fort, was bereits im ersten Halbjahr zu beobachten war: Verunsicherte Kunden der UBS zügeln Gelder von der Grossbank zu einem kleineren Geldinstitut.

Die Raiffeisenbank hat bis Ende August rund 8 Milliarden Franken Neugelder angezogen. «Das ist durchschnittlich 1 Milliarde im Monat, doppelt so viel wie 2007», sagt Sprecher Stefan Kern. Juli und August seien noch stärker gewesen als die Vormonate.

Postfinance hat im ersten Halbjahr Neugelder in Höhe von 3,4 Milliarden Franken erhalten und 39 000 Kunden gewonnen. 120 000 neue Konten wurden eröffnet. Diese Zahlen liegen rund 50 Prozent höher als vor Ausbruch der Finanzkrise. Der Zustrom sei im Juli und August konstant geblieben, sagt Sprecher Alex Josty. Auffällig sei, dass sich immer mehr Kunden nach der Sicherheit der Spargelder erkundigten.

Der Migrosbank sind bis Ende August 1,7 Milliarden neue Gelder zugeflossen. Laut Sprecher Albert Steck entspricht das einem Plus von 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Etwas weniger markant ist mit 40 000 die Zahl der neu eröffneten Konten gestiegen; das ist ein Drittel mehr als im Vorjahreszeitraum. Steck erwartet Ende Jahr, wenn die meisten Leute ihre Einzahlungen auf die Vorsorgekonten der dritten Säule vornehmen, nochmals kräftige Verschiebungen in Richtung Migrosbank.

Die Zürcher Kantonalbank meldete per Ende August einen Neugeldzufluss von 8,5 Milliarden Franken - deutlich mehr als im Vorjahr.

Roger von Mentlen, Leiter Region Zürich bei der UBS, bestätigte Radio 24, dass die Bank weiterhin Kundengelder verliere. «Das tut uns weh. Wir setzen aber alles daran, die Kunden zurückzugewinnen.»

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