Zum Hauptinhalt springen

UBS zahlt Lehmann-Anlegern 120 Millionen

Die UBS bewältigt eine weitere Altlast: Die Grossbank hat mit Käufern von Lehmann-Papieren einen Vergleich geschlossen. Insgesamt belaufen sich die Strafzahlungen und Entschädigungen nun auf mehr als eine Milliarde.

Die Grossbank bildete zur Jahresmitte Rückstellungen über zwei Milliarden Franken: UBS-Gebäude in New York. (9. August 2013)
Die Grossbank bildete zur Jahresmitte Rückstellungen über zwei Milliarden Franken: UBS-Gebäude in New York. (9. August 2013)
AFP

Die Schweizer Grossbank UBS hat in den USA innerhalb von zwei Wochen den dritten Rechtsstreit aus der Zeit der Finanzkrise beigelegt und legt damit insgesamt nun mehr als eine Milliarde Dollar auf den Tisch.

Zuletzt einigte sich die grösste Schweizer Bank mit Anlegern auf die Zahlung von 120 Millionen Dollar, wie aus am Donnerstagabend veröffentlichten Gerichtsunterlagen hervorging.

Eine Milliarde Dollar

Die Investoren hatten der Bank vorgeworfen, sie habe sie beim Verkauf von komplexen Wertpapieren der später zusammengebrochenen Investmentbank Lehman Brothers in die Irre geführt. Der Vergleich muss noch von einem US-Bezirksgericht in Manhattan genehmigt werden.

Insgesamt ging es in der Klage um Lehman-Papiere mit einem ursprünglichen Wert von fast einer Milliarde Dollar, die die UBS zwischen März 2007 und September 2008 verkauft hatte. Lehman Brothers brach am 15. September 2008 zusammen.

Hohe Rückstellungen

Vor wenigen Tagen zahlte die UBS in einem Hypothekenvergleich knapp 50 Millionen Dollar. In einem ähnlichen Fall hatte sie sich Ende Juli mit den beiden staatlichen Hypothekenfinanzierern Fannie Mae und Freddie Mac auf die Zahlung von 885 Millionen Dollar geeinigt.

Für solche und ähnliche Fälle hatte die Bank zur Jahresmitte mehr als zwei Milliarden Franken an Rückstellungen gebildet.

SDA/mw

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch