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UBS: Staatsanwalt mag nicht ermitteln

Die Abteilung Wirtschaftsdelikte der Zürcher Staatsanwaltschaft sieht weiterhin keinen Grund, im Milliardendebakel der UBS gegen allfällige Verantwortliche zu ermitteln.

Er habe den Bericht der Bankenaufsicht (EBK) über die UBS gelesen, sagt Peter Pellegrini, seit anfang November Leitender Staatsanwalt der Abteilung. Was folgt daraus? «Wir haben eine Sprachregelung getroffen, dass sich an der bisherigen Einschätzung nichts ändert, auch nach der Lektüre des Berichts nicht», sagt Pellegrini: «Wir haben keinen hinreichenden Tatverdacht, aber das Monitoring geht weiter.» Im Klartext: keine Strafuntersuchung. Dabei bleibe es vorerst, da keine Strafanzeigen mit konkreten Verdachtsmomenten eingegangen seien. Die EBK hatte in ihrem Bericht über Seiten Fehlleistungen in der UBS-Führung aufgelistet. Hinweise auf Straftaten verneinte sie aber – obwohl dies nicht in ihre Kompetenz als Aufsichtsbehörde fällt. (afl)

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