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UBS krempelt Lohn- und Bonussystem um

Die Überarbeitung des Entlöhnungssystems sei ein «Minenfeld», sagt UBS-Präsident Peter Kurer. Klar ist: Langfristige Ziele werden künftig viel stärker gewichtet.

Peter Kurer: Der UBS-Präsident eröffnet die GV in der Basler St. Jakobshalle pünktlich.
Peter Kurer: Der UBS-Präsident eröffnet die GV in der Basler St. Jakobshalle pünktlich.
Keystone
Nicht nur Krise: Kurer hat Grund zum Lachen.
Nicht nur Krise: Kurer hat Grund zum Lachen.
Keystone
Bekannter UBS-Aktionär – diesmal ohne Cervelat-Ring.
Bekannter UBS-Aktionär – diesmal ohne Cervelat-Ring.
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Bei der UBS werden die Vergütungssysteme überarbeitet. Betroffen sind sowohl die Vergütungen für das Topmanagement wie auch für den Bereich Investmentbanking. Die Frage sei sehr komplex. «Ein Minenfeld», sagte Peter Kurer vor den rund 2400 Aktionären an der ausserordentlichen Generalversammlung in Basel. Die Überarbeitung der Vergütungsmodelle solle bis Ende Jahr abgeschlossen sein, meinte der Verwaltungsratspräsident.

Die UBS will anschliessend einen Bericht über Änderungen verfassen und diesen publizieren. Laut Konzernchef Marcel Rohner muss die Bemessung der Vergütung auch eine «nachhaltige Wertschöpfung» mit beinhalten.

Abstimmung der Aktionäre über Löhne

Kurer erinnerte im weiteren daran, dass die Stiftung Ethos der Grossbank und weiteren Schweizer Konzernen bereits einen Antrag gestellt habe, dass die Generalversammlung künftig konsultativ über den Vergütungsbericht abstimmen könne. Dieser Antrag von Ethos wird laut Kurer an der ordentlichen Generalversammlung vom kommenden Frühjahr den UBS-Aktionären zur Abstimmung vorgelegt.

Der UBS-Verwaltungsrat hat vom Antrag Kenntnis genommen. Man habe aber bisher noch keine Zeit gehabt, sich darüber eine Meinung zu bilden, sagte Kurer.

AP/cpm

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