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Teurer Rechtsstreit günstig beigelegt

Ergebnis Die UBS hat im zweiten Quartal 2018 mehr verdient als im Vorjahr. Sowohl die globale Vermögensverwaltung als Kerngeschäft als auch die Investmentbank schnitten besser ab als vor einem Jahr. Einziger Wermutstropfen war der leichte Geldabfluss. Insgesamt verdiente die grösste Schweizer Bank in der Periode von April bis Juni vor Steuern 1,7 Milliarden Franken, 12 Prozent mehr als im Vorjahr.

Auch in der Vermögensverwaltung lief es der Grossbank gut. Im Berichtsquartal verdiente die UBS in ihrer wichtigsten Division mehr als 1 Milliarde Franken. Das ist ein Plus von 18 Prozent. Die höheren Kundenvermögen und eine verbesserte Zinsmarge waren Treiber.

Zwar flossen in der Einheit Kundengelder von 1,2 Milliarden Franken ab, dafür waren Sondereffekte verantwortlich. Insgesamt zog die Bank in den ersten sechs Monaten aber Netto­neugelder von 17,7 Milliarden Franken an. Nicht nur die Vermögensverwaltung lief gut, auch das Investmentbanking legte zu. Die Sparte erzielte einen um ein Viertel höheren Vorsteuergewinn von 569 Millionen Franken.

Die UBS kann zudem einen bedeutenden Rechtsfall erledigen. Sie hat sich im Zusammenhang mit hypothekenbesicherten Wertpapieren (RMBS) mit den US-Behörden geeinigt. Im Rahmen der Vereinbarung werde die UBS 850 Millionen Dollar bezahlen und die Angelegenheit damit abschliessen, hiess es heute. Ein signifikanter Teil des Betrags werde von Drittparteien bezahlt, welche die UBS schadlos halten. Die Einigung müsse noch vom zuständigen Gericht genehmigt werden, so die UBS. (sda)

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