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Synthes bekommt Anschub aus Asien

Die schweizerisch-amerikanische Medizintechnikfirma Synthes hat im dritten Quartal beim Umsatz erstmals die Marke von 1 Milliarde Dollar geknackt. Wachstumstreiber war vor allem die Region Asien-Pazifik.

Will den Marktanteil weltweit ausbauen: Verwaltungsratspräsident Michel Orsinger. (Archivbild)
Will den Marktanteil weltweit ausbauen: Verwaltungsratspräsident Michel Orsinger. (Archivbild)
Keystone

Die Medizintechnikfirma Synthes hat heute mitgeteilt, dass sie ihren Quartalsumsatz um 11 Prozent auf knapp über eine Milliarde Dollar steigern konnte. Auf die ersten neun Monate des Geschäftsjahrs gesehen resultierte ein Wachstum von zehn Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Franken). Wachstumstreiber war die Region Asien-Pazifik mit plus 26,7 Prozent im Dreivierteljahr und knapp 30 Prozent im dritten Quartal.

Der Absatz Nordamerika wuchs in den ersten neun Monaten um 5,5 Prozent und im dritten Quartal um 5 Prozent. Europa legte um 13 respektive 17 Prozent zu, die übrigen Regionen um 11 und 10 Prozent. Verwaltungsratspräsident Michel Orsinger kündigte in einer Presseerklärung von heute an, dass das Unternehmen seinen Marktanteil weltweit weiter ausbauen wolle. Zudem wolle es seine Produktivität steigern und die Organisation anpassen.

Der Implantatehersteller Synthes wird demnächst vom Pharma- und Konsumgütergiganten Johnson & Johnson übernommen. Der Konzern bezahlte dafür 21 Milliarden Dollar (18 Milliarden Franken) und realisiert damit den grössten Zukauf seiner Firmengeschichte.

dapd/wid

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