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Griechische Fluglotsen streiken vorerst doch nicht

Der angekündigte Streik hätte zu zahlreichen Flugausfällen geführt – auch die Swiss wäre betroffen gewesen. Nach einem Treffen mit dem Transportminister haben die Fluglotsen den Streik vorerst abgesagt.

Mitten in der Ferienzeit kann die Swiss derzeit nicht nach Griechenland fliegen: Eine Maschine am Flughafen Genf. (Archivbild: Keystone)
Mitten in der Ferienzeit kann die Swiss derzeit nicht nach Griechenland fliegen: Eine Maschine am Flughafen Genf. (Archivbild: Keystone)

Die griechischen Fluglotsen haben am Samstagabend kurzfristig ihren für Sonntag und Montag geplanten Streik abgesagt. Das teilte der griechische Verband der Fluglotsen mit.

Nach einem «konstruktiven und offenen Treffen» mit dem griechischen Transportminister Christos Spirtsis hätte man den Streik ausgesetzt, hiess es in der Mitteilung. Ursprünglich waren mehrere 24-stündige Streiks angesetzt, die zu zahlreichen Flugausfällen geführt hätten.

Auswirkungen für Schweizer

Fluggesellschaften wie Ryanair hatten bereits gewarnt, dass durch einen Streik alle Flieger am Boden bleiben und mehr als 100 Flüge ausfallen könnten. Die Airline Eurowings teilte am Samstagabend mit, da die Flüge nun wieder wie geplant stattfinden könnten, seien die Fluggäste gebeten, im Internet den aktuellen Flugstatus abzufragen.

Auch Flüge in die Schweiz wären betroffen gewesen: Die Fluggesellschaft Swiss gab zunächst bekannt, dass von Samstag bis Montag alle Flüge nach Griechenland gestrichen würden. Am Samstagabend hiess es auf der Homepage, der Streik sei abgesagt und betroffene Fluggäste sollten das Service Center der Airline kontaktieren.

Streik gegen Umstrukturierung

Eigentlich wollten die griechischen Fluglotsen bis zum kommenden Donnerstag vier Mal für 24 Stunden in den Ausstand treten – der Streik sollte sich gegen die geplante Umstrukturierung der staatlichen griechischen Zivilluftfahrtbehörde richten.

SDA/thu

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