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Swiss schröpft Schweizer Kunden

Wer ein Ticket der Fluggesellschaft Swiss in der Schweiz kauft, zahlt deutlich mehr als ein Kunde in Deutschland.

Wer mit einem billigeren Ticket erst in der Schweiz zusteigen will, kriegt Ärger: Eine Kundin kauft bei der Swiss am Flughafen Zürich ein Flugticket (gestellte Szene). (7. August 2012)
Wer mit einem billigeren Ticket erst in der Schweiz zusteigen will, kriegt Ärger: Eine Kundin kauft bei der Swiss am Flughafen Zürich ein Flugticket (gestellte Szene). (7. August 2012)
Gaetan Bally, Keystone

Schweizer Passagiere zahlen für einen Flug nach Peking 40 Prozent mehr als deutsche Passagiere, die vorher von Frankfurt nach Zürich geflogen sind. Das zeigt eine Stichprobe der «SonntagsZeitung».

Wer das Ticket ab Frankfurt bucht und erst ab Zürich einsteigen will, bekommt am Check-In Ärger. Die Swiss verlangt die 40 Prozent zurück und erhebt erst noch eine Änderungsgebühr. So sehen das die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Airline vor.

Klauseln laut Juristen nicht gültig

Laut Juristen sind diese Klauseln allerdings nichtig. Auch die Stiftung für Konsumentenschutz kritisiert die Airline und prüft eine Klage einzureichen. Das Beispiel Peking ist keine Ausnahme.

Der Flug von Mailand über Zürich nach Kopenhagen ist für italienische Passagiere derzeit bis zu 30 Prozent billiger als für Schweizer Reisende. Bei anderen Destinationen sieht es ähnlich aus.

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