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Swiss Life leidet unter dem Namen der Tochter AWD

Der Finanzdienstleister AWD war einst eine starke Marke, nach zahlreichen Skandalen und Klagen ist er nun eine Belastung für den Schweizer Lebensversicherer.

Ruinierter Ruf: Hat die Swiss Life 2007 zu viel für den AWD bezahlt? (Archivbild)
Ruinierter Ruf: Hat die Swiss Life 2007 zu viel für den AWD bezahlt? (Archivbild)
Keystone

So teuer und langwierig es für Unternehmen ist, eine Marke zu etablieren, so schnell kann alles zunichte gemacht werden. Der Finanzdienstleister AWD, der dem Lebensversicherer Swiss Life gehört, investierte jahrelang in kostspielige Fernsehwerbung.

Nun, zahlreiche Klagen über Falschberatung und Hunderte Schadenersatzforderungen später, scheint die Marke AWD nur mehr eine Belastung fürs Geschäft zu sein. Spekulationen zufolge plant Swiss Life, den Finanzmakler umzubenennen. Die «Financial Times Deutschland» will erfahren haben, dass eine Entscheidung hierüber bis November fallen soll. Nicht nur Swiss Life dränge auf eine Umbenennung, auch führende AWD-Verkäufer verlangten eine Namensänderung, weil das Neugeschäft unter der Berichterstattung über die Falschberatung leide.

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