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Swatch-Aktie macht Kurssprung zum Börsenauftakt

Nochmals um über zehn Prozent konnte der Uhrenbauer 2013 zulegen. Die Umsatzmarke von 10 Milliarden Franken ist in Sichtweite. Prompt folgte der Kurssprung an der Börse.

Nach dem erneuten Wachstumsschub im vergangenen Jahr hat die Swatch-Aktie zum Börsenauftakt einen Kurssprung hingelegt. Das Papier legte in der ersten Handelsstunde um 3,9 Prozent auf 571 Franken zu, während der Gesamtmarkt SMI um 0,9 Prozent höher notierte. Allerdings hatte die Aktie in den vergangenen Tagen deutliche Kursrückschläge erlitten und liegt immer noch klar unter dem Kurs von 597 Franken zu Jahresbeginn.

Analysten zeigten sich zufrieden mit dem Rekordumsatz von 8,817 Milliarden Franken. Das Umsatzplus von über 10 Prozent im Uhren- und Schmuckbereich und die damit erreichten Marktanteilsgewinne dürften aufzeigen, dass der Konzern weiterhin richtig tickt, kommentierte die Privatbank Notenstein.

Export legt um 1,3 Prozent zu

Die überzeugenden Verkaufszahlen bestätigten, dass Swatch besser geschäfte als der Durchschnitt der Schweizer Uhrenindustrie, hiess es bei der Bank J. Safra Sarasin. Derweil konnte die gesamte Schweizer Uhrenindustrie bis Ende November den Export von Armbanduhren lediglich um 1,3 Prozent erhöhen.

«Dies deutet klar auf Marktanteilsgewinne der Swatch Gruppe hin», hiess es beim Uhrenkonzern. Zudem sei der Start ins neue Jahr bei allen Marken stark gewesen, weshalb man für das Gesamtjahr 2014 ein dynamisches Wachstum erwarte.

Beschleunigung erwartet

Die Bank Vontobel rechnet mit einer Beschleunigung des Wachstums im laufenden Jahr, schliesslich habe Swatch selber bereits zu einem früheren Zeitpunkt ein zweistelliges Wachstum in Aussicht gestellt. Analyst René Weber erwartet einen Umsatzzuwachs von 11 Prozent, wobei 2 Prozentpunkte aus der Übernahme der Mehrheit an der in Dubai ansässigen Luxusladenkette Rivoli stammen dürften.

Insgesamt sehen die Analysten rosige Zeiten für den Bieler Konzern: Auch der längerfristige Ausblick für Swatch bleibe luxuriös, schreibt die Privatbank Notenstein. Die starken Marken, die hervorragende globale Positionierung, der weitere Ausbau des Vertriebsnetzes und die Eröffnung von neuen Flaggschiffläden sollten es ermöglichen, weiterhin vom überdurchschnittlichen Wachstum der Luxusgüter zu profitieren.

Der vor einem Jahr erfolgte Zukauf des Edeljuweliers Harry Winston könnte zudem für weitere Wachstumsfantasien sorgen, schreibt Notenstein. J. Safra Sarasin strich hervor, dass der Konzern auch von seiner extrem starken Stellung bei Uhren im mittleren Preissegment profitiere, wo er die Marken Logines, Tissot oder Rado besitze.

(SDA)

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