Zum Hauptinhalt springen

Swatch gewinnt Streit mit Tiffany

Ein fünfjähriger Rosenkrieg ist entschieden.

Nick Hayek kann vorläufig aufatmen.
Nick Hayek kann vorläufig aufatmen.
Jean-Christophe Bott, Keystone

Seit fünf Jahren bekriegen sich die beiden Luxuskonzerne wegen einer gescheiterten Kooperation bei Uhren. Gestern schützte ein Berufungsgericht in Amsterdam eine Beschwerde der Swatch Group und hob ein erstinstanzliches Urteil aus Amsterdam vom März 2015 auf. Damit bleibt es beim Schiedsspruch, den ein holländisches Schiedsgericht im Dezember 2013 gefällt hatte. In dem Schiedsverfahren war die US-Schmuckfirma Tiffany dazu verurteilt worden, Swatch 402 Millionen Franken als Schadenersatz aus der gescheiterten Kooperation zu zahlen. Dass das Berufungsgericht die Schadenersatzforderung aus der Schweiz nun geschützt hat, nimmt man in Biel mit Genugtuung zur Kenntnis: Die Swatch Group sei überzeugt gewesen, dass der Schiedsspruch von 2013 «korrekt erging und keine formalen Fehler enthielt». Die Inhaberaktien der Swatch Group legten gestern an der Börse über 2 Prozent zu. Doch der jahrelange Schadenersatzprozess ist womöglich immer noch nicht zu Ende: Tiffany prüft derzeit, ob das Urteil weitergezogen wird. (afl)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch