Zum Hauptinhalt springen

Sulzer will deutschen Kosmetik-Zulieferer schlucken

Expansions-Pläne beim Winterthurer Industrie-Schwergewicht Sulzer: Der Konzern will im Herbst den deutschen Kosmetik-Zulieferer Geka übernehmen.

Hofft auf die Zusage der Kartellbehörden: Greg Poux-Guillaume, CEO Sulzer AG, hier an einer Pressekonferenz im Februar in Zürich.
Hofft auf die Zusage der Kartellbehörden: Greg Poux-Guillaume, CEO Sulzer AG, hier an einer Pressekonferenz im Februar in Zürich.
Ennio Leanza, Keystone

Der Winterthurer Industriekonzern Sulzer will in Deutschland expandieren und die Geka GmbH übernehmen. Der Unternehmenswert der Transaktion wird auf 260 Millionen Euro veranschlagt. Die Übernahme braucht allerdings noch den Segen der Kartellbehörden.

Mit dem Erwerb soll ein führender Anbieter von urheberrechtlich geschützten Mischsystemen und Applikatoren entstehen, wie Sulzer am Montag schrieb. Die Sulzer-Geschäftseinheit Sulzer Mixpac Systems (SMS) soll mit der Übernahme doppelt so gross werden wie bisher.

SMS ist im Dentalmarkt und im Segment industrielle Klebstoffe tätig. Die in Bechhofen ansässige Geka gilt als führende Herstellerin von Applikatoren für die Kosmetikindustrie. Sie verfügt über zwei Produktionsstandorte in Deutschland sowie je einen in den USA und in Brasilien. Die rund 900 Angestellten der Geka will Sulzer übernehmen.

Für 2016 erwartet Geka einen Umsatz von rund 150 Millionen Euro und ein EBIDTA von 27 Millionen Euro. Stimmen die Kartellbehörden zu, wird der Abschluss der Transaktion wird für das dritte Quartal 2016 erwartet.

SDA/jros

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch