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Stadler Rail winkt iranischer Grossauftrag

Stadler Rail soll Waggons in den Iran liefern. Der Deal würde Milliarden in die Kasse des Thurgauers Bahnbauers bringen.

Rosige Aussichten: Stadler-Rail-Chef Peter Spuhler steht vor einem Geschäft mit dem Iran. (Archiv)
Rosige Aussichten: Stadler-Rail-Chef Peter Spuhler steht vor einem Geschäft mit dem Iran. (Archiv)
Keystone

Die beidseitige Absichtserklärung über die Lieferung von 2000 Metro-Waggons im Wert von rund 2 Milliarden Dollar ist von den Parteien Mitte Mai unterzeichnet worden. Das zeigen Recherchen der «Handelszeitung». Sie werden von Swissrail-Direktorin Michaela Stöckli und einer weiteren Quelle bestätigt. Stadler-Rail-Sprecherin Marina Winder bestätigt die unterschriebene Absichtserklärung ebenfalls: «Das Papier bildet die Grundlage für weitere Gespräche.» Zum Umfang eines möglichen Auftrags äussert sich Winder nicht.

Die Unterzeichnung der Absichtserklärung erfolgte Mitte Mai im Rahmen der Iran Rail Expo, bei welcher Stadler Rail als Aussteller und Sponsor dabei war. Swissrail führte eine Delegation von 17 Vertretern aus der Schweizer Bahnindustrie an.

Geschäfte in Dollar im Iran verboten

Die Absichtserklärung ist nicht bindend. Dem erklärten Willen beider Seiten, den Deal abzuschliessen, muss noch ein Vertrag folgen. Knacknuss dabei ist die Finanzierung des Grossauftrags: Geschäfte in Dollar bleiben im Iran verboten. Das Land steckt fast 30 Milliarden Dollar in den Ausbau seiner Bahninfrastrukur.

SDA/fal

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