Zum Hauptinhalt springen

Staatsanwalt bestreitet politische Motive für neue Razzien

Erneut gehen deutsche Ermittler gegen Kunden von Schweizer Banken vor – wenige Tage vor der entscheidenden Abstimmung zum Steuerabkommen. Eine konzertierte Aktion?

Undurchsichtig: Die UBS soll deutschen Kunden geraten haben, ihr Schwarzgeld in liechtensteinischen Stiftungen zu verstecken. Auf dem Bild das Schloss in Vaduz. (15. Februar 2011)
Undurchsichtig: Die UBS soll deutschen Kunden geraten haben, ihr Schwarzgeld in liechtensteinischen Stiftungen zu verstecken. Auf dem Bild das Schloss in Vaduz. (15. Februar 2011)
Keystone

Schon wieder gerät der Schweizer Finanzplatz in Deutschland ins Zwielicht. Rund 50 Steuerfahnder und mehrere Staatsanwälte sind gestern zu Razzien ausgerückt. Sie besuchten Kunden der UBS, die Geld in liechtensteinischen Stiftungen versteckt haben. Auf ihre Spur kamen die Behörden dank einer Daten-CD, die das Bundesland Nordrhein-Westfalen vor rund drei Monaten gekauft hatte. Dem Vernehmen nach sind die verdächtigen Konstruktionen grösstenteils viele Jahre alt. Die UBS hat ihren Kunden vor allem Ende der 90er-Jahre ihre Stiftungen als Anlagevehikel empfohlen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.