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SRG darf keine Werbung im Internet verkaufen

Entscheidung im Online-Streit: Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft SRG SSR muss auch künftig auf Werbung im Internet verzichten. Dies hat der Bundesrat entschieden.

Verleger und SRG waren sich uneins. Nun hat der Bundesrat entschieden: Bundesrätin Doris Leuthard.
Verleger und SRG waren sich uneins. Nun hat der Bundesrat entschieden: Bundesrätin Doris Leuthard.
Keystone

Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft SRG SSR muss auch künftig auf Werbung im Internet verzichten. Dies hat der Bundesrat am Freitag entschieden.

Der Bundesrat sehe «noch keine Notwendigkeit», der SRG Werbung auf ihren Internetseiten zu gestatten, schreibt er in einer Mitteilung. Grundsätzlich halte er zwar an seiner Haltung fest, dass die SRG mittelfristig im Interesse der Gebührenzahlenden auch im Internet kommerziell tätig sein müsse.

Lösung wirtschaftlich tragbar

Angesichts der positiven Entwicklung der SRG-Werbeerträge in den letzten zwei Jahren erachte er aber heute eine Öffnung als verfrüht. Für die SRG sei die Lösung wirtschaftlich tragbar, schreibt der Bundesrat.

Die SRG soll nach dem Willen des Bundesrates künftig «innerhalb eines klar umgrenzten Spielraums» auch nicht sendungsbezogene Inhalte auf ihren Internetseiten anbieten können.

Bundesrat musste entscheiden

Seit der Erteilung der letzten SRG-Konzession im Jahr 2007 habe sich der Abkehrtrend von den klassischen Medien hin zu den Online-Angeboten markant verstärkt, begründet der Bundesrat den Schritt.

Der bundesrätliche Entscheid war nötig geworden, weil sich Verleger und SRG in der Frage nicht einigen konnten. Der Streit zwischen den Verlegern und der SRG begann vor über zwei Jahren.

SDA/wid

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