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Spekulanten sollen an Crash schuld sein

Nach den massiven Kursstürzen von Bankaktien ermittelt die New Yorker Staatsanwaltschaft wegen möglicher Kursmanipulation. Auch die Londoner Börse handelt.

Es habe eine «beträchtliche Zahl» von Beschwerden über sogenannte Short Seller (Leerverkäufer) gegeben, erklärte der New Yorker Generalstaatsanwalt Andrew Cuomo. Beim Short Selling wetten Anleger auf sinkende Kurse eines Unternehmens. Dies ist nicht illegal.

Cuomo will aber herausfinden, ob Spekulanten sich in der aktuellen Finanzmarktkrise verschworen haben, um mit der Streuung negativer Nachrichten die Kurse der Investmentbank Lehman Brothers, des Versicherungsriesen AIG und anderer Firmen einbrechen zu lassen. Cuomo forderte die US-Börsenaufsicht SEC zudem auf, die Leerverkäufe bei den derzeit besonders betroffenen Finanzwerten befristet zu untersagen.

London verbietet Leerverkäufe

Genau das tut die britische Finanzaufsichts-Behörde FSA. Sie verbietet generell alle Leerverkäufe bei Finanzaktien in London.

Kritiker dieser Börsengeschäfte hatten immer wieder beklagt, dass Spekulanten die Notierungen massiv nach unten treiben. Das Volumen dieser Leerverkäufe liegt derzeit an den Börsen auf Rekordniveau. Nach einem massiven Einbruch der Aktie von Morgan Stanley, hatte auch deren Chef, John Mack, Spekulanten dafür verantwortlich gemacht.

ap/sda/cpm

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