Zum Hauptinhalt springen

Sparen, sich neu ausrichten oder untergehen

Die Krise im Schweizer Private Banking steht erst bevor. Bis 200 Milliarden Franken werden abfliessen. Das überleben nicht alle Banken.

Düstere Wolken über der Schweizer Vermögensverwaltungsbranche: Banken am Zürcher Paradeplatz.
Düstere Wolken über der Schweizer Vermögensverwaltungsbranche: Banken am Zürcher Paradeplatz.
Keystone

Von Ende 2010 bis Ende 2011 ist der Anteil der von Ausländern gehaltenen Vermögenswerte auf Schweizer Banken von 54 auf 53 Prozent nur geringfügig zurückgegangen. Optimisten mögen das als Zeichen deuten, dass die Turbulenzen um den Schweizer Finanzplatz diesem nicht zu schaden vermögen.

«Weit gefehlt», sagen die Spezialisten von ZEB/Rolfes Schierenbeck Associates – einer in Europas Finanzbranche führenden Beratungsfirma. Sie zeichnen die nahe Zukunft der Schweizer Vermögensverwalter in düsteren Farben: Bis zum Jahr 2016 sollen Gelder ausländischer Kunden im dreistelligen Milliardenbereich abfliessen. Die Margen werden erheblich unter Druck geraten. Gleichzeitig werden die Kosten wegen neuer Vorschriften steigen. Damit ist das Vermögensverwaltungsgeschäft nicht mehr rentabel. Entziehen kann sich dieser Entwicklung nur, wer die Strategie anpasst und die Kosten deutlich senkt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.