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Sicherheitslinie gezogen – und überschritten

Der Rauswurf des HP-Chefs ist nur der letzte von mehreren Konzernskandalen.

Mark Hurd als CEO von Hewlett-Packard im Juli 2009.
Mark Hurd als CEO von Hewlett-Packard im Juli 2009.
Reuters

Warum Mark Hurd wirklich gehen musste, blieb auch drei Tage nach seiner Entlassung etwas schleierhaft. Der Verwaltungsrat von HP beliess es bei seiner Erklärung, wonach der Konzernchef mit unvollständigen Spesenabrechnungen und einer «unangemessenen Beziehung» zu seiner externen Assistentin das Vertrauen missbraucht habe. Diese Vergehen allerdings erscheinen weniger gravierend als der grössere Imageschaden, den HP befürchtete: Der Konzern hatte sich in der Vergangenheit mehrmals Schnitzer in der Öffentlichkeitsarbeit geleistet; und Hurd selbst war mit dem Auftrag angetreten, die Firma zurück auf konfliktfreien Erfolgskurs zu bringen.

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