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«Seit mein Nachfolger da ist, schlafe ich besser»

Nach 16 Jahren Alleinherrschaft an der Spitze der Berner Galenica präsentiert Etienne Jornod einen neuen Firmenchef. Er selber will aber nicht kürzertreten. «Ich fühle mich jung, und ich brauche die tägliche Herausforderung im Business», sagt der 58-Jährige.

Etienne Jornod: «Ich weiss, was ich nicht weiss – das ist meine Stärke.» (Adrian Moser)
Etienne Jornod: «Ich weiss, was ich nicht weiss – das ist meine Stärke.» (Adrian Moser)

Herr Jornod, Sie haben Galenica 16 Jahre lang im Doppelmandat geführt. Nun präsentieren Sie einen neuen Chef. Sind Sie bereit, Verantwortung und Macht abzugeben?

Ja, ich glaube schon. Wir haben uns zwei Jahre Zeit gelassen für diese wichtige Entscheidung. Interne und externe Kandidaten wurden im Assessment von Spencer Stuart auf ihre Eignung hin geprüft. David Ebsworth holten wir vor eineinhalb Jahren zu Galenica – schon damals mit dem Hintergedanken, dass er die Gruppe später leiten könnte. Heute bin ich überzeugt, dass er aufgrund seiner Erfahrung als Chef von Bayer und seiner menschlichen Fähigkeiten der perfekte Galenica-Chef ist. Er wird der seit 16 Jahren praktisch unveränderten Führungsriege neue Impulse bringen.

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