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Samsung prüft Börsengang in den USA

Der Grosskonzern aus Südkorea soll sein operatives Geschäft abtrennen und in den USA an die Börse bringen. Das verlangt eine Gruppe von Investoren.

Samsung musste sein Flaggschiff vom Markt nehmen: Ein Mitarbeiter eines Shops in Seoul nimmt die Werbung für das Samsung Galaxy Note 7 ab. (11. Oktober 2016)
Samsung musste sein Flaggschiff vom Markt nehmen: Ein Mitarbeiter eines Shops in Seoul nimmt die Werbung für das Samsung Galaxy Note 7 ab. (11. Oktober 2016)
Yonhap/EPA, Keystone

Auf Drängen von Investoren prüft der südkoreanische Elektronikriese Samsung die Bildung einer Holding und den Börsengang in den USA. Man untersuche mögliche Vorteile eines solchen Schrittes, erklärte der Konzern am Dienstag.

Dies sei aber kein Hinweis auf die Absichten des Managements oder des Verwaltungsrats in die eine oder andere Richtung. Die Prüfung werde mindestens sechs Monate dauern.

Turbulente Zeiten

Der für sein aggressives Finanzgebaren bekannte Investor Elliott Management drängt darauf, dass Samsung sein operatives Geschäft abtrennt und in den USA an die Börse bringt. Daneben solle eine Holding entstehen, um die Eigentumsverhältnisse zu vereinfachen, verlangt der Investor. Sein Vorschlag wird von mehreren institutionellen Anlegern unterstützt.

Samsung durchlebt derzeit schwierige Zeiten. So musste der Smartphone-Weltmarktführer sein Flaggschiff Galaxy Note 7 vom Markt nehmen, weil einzelne Geräte in Brand gerieten. Das kostet den Konzern mehrere Milliarden Euro. Zudem gehört Samsung zu den Unternehmen, die im Zuge der Korruptionsaffäre um die südkoreanische Präsidentin Park Geun Hye durchsucht wurden.

SDA/mch

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