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Rückruf von 345'000 BMW-Autos wegen Bremsproblem

BMW ruft wegen Problemen mit den Bremsen weltweit 345'000 Autos zurück in die Werkstätten. Davon betroffen ist auch ein Luxusmodell.

Bremsprobleme als Ursache für den Rückruf: BMW-Werk in Leipzig.
Bremsprobleme als Ursache für den Rückruf: BMW-Werk in Leipzig.
Keystone

BMW muss einen weitreichenden Rückruf für seine Autos starten. Betroffen seien weltweit 345'000 Autos von BMW selbst und 5800 Wagen der Luxus-Marke Rolls-Royce, die ebenfalls zum Konzern gehört, sagte ein BMW- Sprecher am Freitag.

Bei den Autos bestehe die Gefahr, dass sich die Bremsen nach langen Fahrten etwas schwerer drücken liessen. Bei BMW könne das Problem bei den Modellen der Serien 3er, 6er und 7er auftreten.

Rückruf auf freiwilliger Basis

Der Rückruf finde auf freiwilliger Basis statt, sagte der BMW-Sprecher. Bisher sei kein Unfall im Zusammenhang mit dem Problem bekannt. Am stärksten von den möglichen Schwierigkeiten sei der US- Markt betroffen, wo es Beeinträchtigungen bei 198'000 Fahrzeugen geben könne.

Aber auch in Europa und anderen Regionen könnten die Probleme in den Autos auftreten. Konkrete Zahlen wurden zunächst nicht bekannt. BMW stellte im vergangenen Jahr rund 1,07 Millionen Autos her, Rolls-Royce 1002 weltweit.

Gutes Produktionsergebnis

Gleichzeitig hat BMW einen glänzenden September erlebt. Die weltweiten Verkäufe der Gruppe seien im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent gewachsen, sagte Vorstandsvorsitzender Norbert Reithofer am Freitag auf dem Pariser Autosalon. Das dritte Quartal des Jahres sei «sehr gut verlaufen und besser als gedacht» gewesen.

In den ersten neun Monaten habe es in der Gruppe und bei der Marke BMW zweistellige Zuwächse gegeben. Wie sich das auf das finanzielle Ergebnis auswirke, könne er noch nicht sagen. Er werde die Gewinnprognose für das Jahr jetzt nicht ändern.

Als Ausblick auf 2011 sagte Reithofer, in den USA würden demnächst neue Modelle eingeführt, so der 5er und der X3. Und 2011/12 würden dann der 1er und der 3er komplett erneuert. Daraus ergebe sich ein «Produktmomentum, das uns stützen wird», unabhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung in einzelnen Märkten.

(SDA)

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